Er spielte sein bislang mit Abstand bestes Turnier. Qiu Dang kam in der Schüler-Konkurrenz bis in das Halbfinale und wurde erst dort vom anschließenden Europameister Leonardo Mutti (Italien) gestoppt. Gegen den Dritten der U15-Europarangliste war der Penholderspieler bei der 6:11, 4:11, 3:11 und 9:11-Niederlage ohne Siegchance. „Es war von Beginn an klar, dass es für Dang ein sehr schweres Spiel werden würde“, berichtete Bundestrainer Klaus Schmittinger. „Gegen druckvoll spielende Linkshänder hat er nun mal noch seinen Probleme.“ Hinzu kommt die nicht allzu große Reichweite des Deutschen, so dass der Italiener immer wieder extreme Winkel spielen konnte. „Außerdem hatte ich einige Probleme mit den Aufschlägen von Mutti. Dadurch kam ich überhaupt nicht zu meinem Spiel und machte sehr viele leichte Fehler“, gestand der 13-Jährige und fügte ehrlich hinzu, „dass ich leider nicht meine Bestform erreichen konnte“.
Das große Ziel sind die Jugend-Europameisterschaften 2011 in Kasan
Eine riesige Enttäuschung war bei Qiu Dang selbst unmittelbar nach dem verlorenen Semifinale nicht zu erkennen. „Natürlich hätte ich gerne das Endspiel erreicht. Aber auch mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille bin ich sehr zufrieden.“ Nach Ansicht von Schmittinger wäre der Einzug in das Finale auch „des Guten zu viel gewesen“. Im nächsten Jahr hat Qiu Dang immer noch die Möglichkeit, im russischen Kasan ganz vorne zu landen. „Dann möchte ich im Einzel-Endspiel stehen.“
(Quelle: www.tischtennis.de)










